Mit einer Selbstbeteiligung zusätzlich sparen

Als Versicherter hat man in einem gewissen Ausmaß immer Einfluss auf die Höhe der Prämienzahlungen.

Unter den großen Begriff KFZ-Versicherungen fallen mehrere Varianten die unterschiedliche Risiken abdecken.

Jeder Versicherungsvertrag wird individuell abgeschlossen. Die Versicherungsgesellschaft geht hier auf unterschiedlichste Merkmale des Versicherten ein und berücksichtigt, je nach Art der KFZ-Versicherung, verschiedene Risiken. Die großen Gruppen der KFZ-Versicherungen sind jedem bekannt: KFZ Haftpflichtversicherung, Teilkaskoversicherung und Vollkaskoversicherung. Die KFZ Haftpflichtversicherung unterscheidet sich im Großen und Ganzen zu den andern Versicherungen hinsichtlich ihrer gesetzlichen Basis, die bei der Teil- und Vollkaskoversicherung nicht gegeben ist. Kaskoversicherungen gehören zu den freiwilligen Zusatzversicherungen aus dem KFZ Bereich. Je nach Versicherungsart werden unterschiedliche Berechnungsarten für die Prämienhöhe herangezogen. Abgesehen von den unbeeinflussbaren Faktoren, wie Alter usw., kann man als Versicherter aber auch mit Kleinigkeiten etwas an Prämien einsparen.

Die Selbstbeteiligung (Selbstbehalt) – einer der Einflussfaktoren mit dem größten finanziellen Einsparpotenzial.

Die Selbstbeteiligung ist lediglich im Kaskoversicherungsbereich möglich. Im Rahmen der KFZ Haftpflichtversicherung kann diese Vereinbarung nicht getroffen werden. Bei der Selbstbeteiligung wird vorab mit dem Kunden vereinbart, bis zu welcher Höhe, Schäden selbst übernommen werden und ab wann die Versicherung die Kosten abdeckt. Das Prinzip ist hier stark an jenes der privaten Krankenversicherung angelehnt. Bei der Voll- und Teilkaskoversicherung liegt die Höhe der Selbstbeteiligung im Durchschnitt zwischen 150 und 1000 Euro.

Beitragsreduktion durch die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung

Wenn Sie sich im Rahmen einer Voll- oder Teilkaskoversicherung für eine Selbstbeteiligung entscheiden, können Sie die Höhe der Prämie unter Umständen erheblich reduzieren.

In der Verhandlung mit Ihrem Versicherungsvertreter oder –makler, können Sie sich den Grundtarif berechnen und anschließend mit den verschiedenen Stufen der Selbstbeteiligung anbieten lassen. Schnell werden Sie erkennen, dass sich mit einer Selbstbeteiligung sehr viel einsparen lässt. Selbstverständlich verringert sich die Tarifhöhe mit der Steigerung des Selbstbehalts. Die Selbstbeteiligungsvereinbarung trifft auf jeden Schadensfall zu. Natürlich kann sich ein Selbstbehalt auch manchmal nachteilig auswirken. Hat man beispielsweise des Öfteren kleinere Schäden, müssen diese immer selbst beglichen werden. Bei einem großen Schaden, der in Summe vielleicht genau so viel ausgemacht hätte, wäre die Versicherung eingetreten. Es ist also abzuwiegen, ob eine Selbstbeteiligung Sinn macht oder ob diese durch häufige kleine Schäden eher teuer kommt.

Andererseits hat der Versicherte jedoch nach jedem Schadensfall ein außerordentliches Kündigungsrecht, von dem er Gebrauch machen kann.

Die Höhe des Selbstbehalts wird unter anderem auch vom Restwert des Fahrzeugs abhängig gemacht. So lässt sich die Höhe der Selbstbeteiligung mit steigendem Fahrzeugalter natürlich einfacher verringern. Oftmals ist jedoch nicht einmal die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung zur Tarifverringerung nötig, weil der Grundtarif an sich schon günstiger ist, als bei anderen Versicherungsgesellschaften. Ein Vergleich der angebotenen Tarife ist somit das A und O.

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